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Glücks-Training

Du weißt schon, warum es wichtig ist, dass wir selbst stabil, selbstsicher und positiv sind – nämlich damit wir genau das auf die Beziehungen zu den Kindern auswirken können.

Eine sichere Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson beeinflusst Kinder durchaus ihr Leben lang. Kinder, die bereits von Anfang an gelernt haben, dass egal was passiert, immer jemand da ist, der ihnen Rückhalt gibt und sie auffängt, wenn sie traurig sind, schaffen es im Laufe ihres Lebens, diese Eigenschaften in die eigene Persönlichkeit zu integrieren und können sich somit selbst immer besser stabilisieren und auffangen. Im Gegensatz dazu sind Kinder, deren frühe Beziehungen von Unsicherheiten geprägt sind, durchaus auch ihr Leben lang anfälliger für Unsicherheit. Sie wissen sich in herausfordernden Situationen nicht zu helfen und haben deshalb teilweise Schwierigkeiten ihr Leben zu gestalten.

Wie stark die Auswirkungen auch sind, es ist unsere Aufgabe als pädagogische Fachkräfte dafür zu sorgen, die Kinder positiv für das Leben zu prägen, soweit das in unserer Macht liegt.

Heute möchte ich Dir etwas darüber erzählen, wie Du es schaffst, Positivität und Glück in Dein Leben, aber eben auch in das Leben der Kinder – und aller Menschen um Dich herum – zu bringen.

Also, wie funktioniert’s?

Ich glaube, dass erstmal die Erkenntnis über die Notwendigkeit der erste Schritt ist. Wenn wir uns und unserem Umfeld positiver, friedlicher und mit Mehr Liebe begegnen, haben wir einen positiven Einfluss. Es lohnt sich also.

Eine weitere Erkenntnis ist meiner Meinung nach die, dass es in unserer Macht liegt, ob wir positiv, glücklich, zufrieden etc. sind. Häufig kommen wir auf den Gedanken, dass die äußeren Umstände, also die Situation im Job, das Wetter, der Kontostand, unsere Beziehungen und so weiter dafür verantwortlich sind, aber das ist nicht ganz wahr. Klar, die Umstände beeinflussen uns und je angenehmer alle äußeren Einflüsse sind, umso einfacher ist es gut drauf zu sein. Deshalb haben wir letzte Woche auch einmal hingeschaut, was wir an äußeren Umständen optimieren können, um zufrieden zu sein. Aber:

Der glücklichste Mensch auf der Welt ist wohl nicht der, dem nur tolle Dinge passieren, sondern der, der positive Gedanken hat und sich von negativen Aspekten nicht beeinflussen und erschüttern lässt.

Unsere Gedanken haben die Kraft unser Leben, unsere Laune und sogar unsere Körperfunktionen zu beeinflussen. Das ist kein spirituelles Konzept, sondern ein Fakt.

Warum man das so einfach sagen kann? Das Ganze lässt sich mit Biochemie und ausgeschütteten Hormonen erklären, doch da ich auf diesem Gebiet nun wirklich keine Expertin bin, möchte ich es an einem Beispiel verdeutlichen:

Hast Du Dich in einem Kinofilm schon mal erschreckt? Hast Du geweint oder gelacht? Obwohl Dir vollkommen bewusst ist, dass Du gerade in einem Kino sitzt, lässt Du den Film in Deine Gedanken und erlebst die Emotionen als wären es Deine – wenn Du Dich darauf einlässt – unser Gehirn kann in diesem Fall nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden.

Und so kannst Du auch Deine alltäglichen Gedanken steuern und sie unabhängig von äußeren Faktoren Deine Laune und Dein Leben positiv beeinflussen lassen – und zwar ganz einfach durch Training.

Also: Nach der Erkenntnis über die Tatsache, dass sich Positivität für Dich und Dein Umfeld lohnt, folgt also die Entscheidung, die Du triffst. Erinnere Dich an den ersten Newsletter und entscheide Dich dazu, ein positiver und glücklicher Mensch zu sein.

Denn wenn wir davon ausgehen, dass wir bestimmte Verhaltensweisen erlernen können, dann wird schnell klar, dass auch negative Verhaltensweisen wie bspw. nörgeln, lästern, schimpfen und gereizt sein lediglich von uns antrainiert wurden. Diese Verhaltensweisen sind nicht unsere Persönlichkeit und sie hängen nicht von den Umständen ab, in denen wir uns befinden. Wir haben sie gelernt und nun können wir auch positives Verhalten lernen.

Hier kommt also meine herzliche Einladung an Dich:

  1. Nimm Dir morgen früh einmal ganz kurz Zeit und fokussiere Dich darauf, heute gelassen, positiv, optimistisch, glücklich (oder was für Dich ein passendes Wort ist) durch den Tag zu gehen. Das kann beim Zähneputzen sein, Du brauchst keine Zeit dafür einzuplanen. Such Dir gerne eine Art Mantra aus wie z.B.: Ich bin ruhig, mir geht es gut, alles ist okay. (Auch hier: wähle etwas, was zu Dir passt)

  2. Stell Dir auch gerne kurz vor wie Du am Abend ins Bett gehst und Du einen super Tag hinter Dir hast und jetzt glücklich schlafen gehst.

  3. Sobald Dir über den Tag irgendetwas passiert, was Dich ärgert, Dich aufregt, Dich sauer macht, denke daran wie Du Dir die Zähne geputzt hast und sag Dir: Ich bin ruhig, mir geht es gut, alles ist okay.

  4. Wiederhole das jeden Morgen in dieser Woche und sieh es als Training an – So als würdest Du Sport machen oder ein Instrument spielen und jeden Tag üben, darin besser zu werden. Werde besser darin, glücklich zu sein.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren.

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